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Kirchenjahr 2010

Auf dieser Seite blicken wir auf das Kirchenjahr 2010 in chronologischer Reihenfolge zurück.

Bilder und Geschichten erinnern uns an das Vergangene und lassen uns erwartungsvoll an das kommende Jahr denken.

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Mitarbeitenden-Dank (Jan.2010):

Alle Mitarbeitenden waren zu einem Danke-Schön-Abend eingeladen. 80 von insgesamt 120 sind gekommen und hatten einen vergnüglichen Abend, an dem allen ein kleines, von Herzen kommendes Geschenk als Dank für die Mitarbeit in den verschiedenen Aufgabenfeldern der Gemeinde überreicht wurde. Kein wertvolles, aber ein wertschätzendes Geschenk sollte es sein, denn die Kirchengemeinde kann stolz und froh sein, so viele engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den vielfältigen Diensten und Angeboten zu haben. Fit sollen sie sein und sind es auch, wie es sich bei einem Test heraus stellte. Damit die Fitness und die Freude anhält, gab es Vitamine und Stärkung für Körper und Seele.




Ökumenische Kinder-Bibel-Tage:

Drei Tage lang herrschte im Haus der Pfarrgemeinde und im evangelischen Gemeindezentrum der Ausnahmezustand. 120 Kinder der dritten und vierten Klassen und 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten alle verfügbaren Räumlichkeiten belegt, um miteinander den abenteuerlichen Geschichten von Daniel und seinem löwenstarken Freund auf die Spur zu kommen.



Die Geschichten aus dem biblischen Buch Daniel, das von der Zeit des Volkes Israel im Exil in Babylon berichtet und uns dort den fest und treu an den Gott Israels glaubenden Daniel und seine Freunde vorstellt, standen im Mittelpunkt der dreitägigen Veranstaltung, die am Samstag Mittag mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der evangelischen Kirche ihren Abschluss fand.



Mit Hilfe "seines" Gottes konnte Daniel den Traum des babylonischen Königs Nebukadnezar deuten und damit hunderte königliche Berater vor dem sicheren Tod retten. Mit Hilfe "seines" Gottes fand er den Mut, nicht vor dem Standbild des Königs niederzuknien und damit Gott zu verleugnen. Die drakonische Strafe, im Feuerofen verbrennen zu müssen, überlebten er und seine Freunde dank der Hilfe "ihres" Gottes, der sich ein weiteres Mal als der Mächtigere und Hilfreichere gegenüber den babylonischen Götzen erwies. Schließlich belohnte Gott die Treue Daniels, indem er ihn in der Löwengrube vor den gefräßigen Löwen bewahrte. Der König musste einsehen: Daniels Gott ist der wahre Gott, ein löwenstarker Freund. Zu der Überzeugung sind auch die Kinder am Ende der Bibeltage gekommen, während denen ihnen die Geschichten vom schon seit Jahren bewährten Theater-Team des Familienkreises in aufwändigen und eindrucksvollen Inszenierungen dargeboten wurden. Mit schmissigen Lieder, wie "Da staunst du" oder "Immer auf Gott zu vertrauen" wurden die Kinder durch das Programm begleitet, bei dem die Kinder jedes Mal auch in kleinere Gruppen auseinander gingen, um dort den Geschichten noch einmal nachzuspüren, ins Gespräch zu kommen und bei verschiedenen Bastelarbeiten die Inhalte weiter zu verarbeiten. Natürlich wurde auch gespielt, gegessen und gelacht.

Zwei sonderbare Typen - Ketchup und Gurke - gehörten auch dazu, die die Geschichten mit launigen Kommentaren versahen und ihren "Senf" - besser ihr "Ketchup" - dazu gaben. Sie versuchten auf ihre Weise die Kinder zum Nachdenken in den Kleingruppen zu bewegen.




Kinder und Mitarbeiter aus beiden christlichen Konfessionen, aus der evangelischen und er katholischen Gemeinde Eggenfeldens haben zusammen geholfen, ihre Kräfte und Gaben zusammengelegt und im harmonischen Zusammenwirken dafür gesorgt, dass eine großartige Veranstaltung für die Kinder daraus geworden ist.



Nach dem Abschlussgottesdienst in der auch mit Eltern und Großeltern zum bersten vollen Kirche war man sich schnell einig, dass man das im nächsten Jahr gerne wieder erleben möchte. Die beiden Verantwortlichen, Diakon Robert Rembeck von der katholischen Pfarrgemeinde und Pfarrer Jochen Pickel von evangelischer Seite zeigten sich gleichermaßen begeistert und gerne bereit, im Nächsten Jahr wieder den Ausnahmezustand am Kirch- und Franziskanerplatz auszurufen. Der Dank gilt aber vor allem den zahlreichen ehrenamtlich Mitarbeitenden Jugendlichen und Erwachsenen aus beiden Gemeinden, die mit ihrem Engagement den Erfolg und den Eindruck bei den Kindern erst möglich gemacht haben.




Feierabendmahl:

Das diesjährige Feierabendmahl stand unter dem biblischen Thema der Speisung. Das Volk Israel wurde auf seinem Weg durch die Wüste auf wunderbare Weise versorgt. Brot fiel sprichwörtlich vom Himmel. Genau so viel, wie für einen Tag benötigt wurde. Am Nächsten Tag kam Neues. "Manna" wurde diese Speise genannt und will uns erinnern, dass wir von Gott Tag für Tag versorgt werden.
Mit Jesus Christus ist das "Brot des Lebens" zu uns gekommen. Beim gemeinsamen Mahl in der Kirche, zu dem jeder der kam etwas beigesteuert hat und somit die Mahlgemeinschaft in besonderer Weise unterstrichen wurde, haben wir uns erinnert, dass Christus bei uns ist und uns stärkt, uns vergibt und unser Leben heil macht. 
Immer mehr kommen in den letzten Jahren gerne zu dieser besonderen Feier in unsere Kirche und genießen die besinnliche, geistliche und kulinarische Atmosphäre. "Man geht an Körper uns Seele bereichert nach Hause", sagte einer der Besucher am Abend beim Verabschieden.









Konfirmation Mai 2010:

In unserer Kirche haben 27 Jungen und Mädchen am 2. Mai ihre Konfirmation gefeiert. Für die jungen Menschen bedeutet das die öffentliche Bekräftigung ihrer oft schon als Kleinkinder erlebten Taufe. Auf die Frage, "ob sie nun mit Jesus Christus ihrem Herrn leben, im Glauben an ihn wachsen und als evangelische Christen in der Gemeinschaft seiner Kirche bleiben wollen", haben Sie mit einem kräftigen "Ja" geantwortet und unter Handauflegung den Segen Gottes für Ihren Lebensweg empfangen. Die Konfirmation bedeutet für die Jugendlichen einen wichtigen Schritt in ein selbstverantwortetes Leben als künftige Erwachsene.  Sie sind mündige Christen geworden, wurden im Glauben unterwiesen und dürfen von jetzt an selbst das Patenamt für einen Täufling übernehmen und bereits das Wahlrecht bei kirchlichen Wahlen ausüben.

In seiner Konfirmationsansprache wandte sich Pfarrer Jochen Pickel im Interview-Stil direkt an die Konfirmandinnen und Konfirmanden und machte mittels einer Glühbirne und dem dazugehörigen Kabel deutlich, dass am Ende nur etwas leuchten kann, wenn die Verbindung stimmt und hergestellt ist. "Schraubt euer Leben in die Fassung der Gemeinde  hinein und schließt euch Jesus Christus an, dann kann euer Leben erstrahlen", so seine Einladung, in und mit der Gemeinde zu leben und die Verbindung mit Jesus Christus festzuhalten.
In zwei Gottesdiensten hintereinander war die Kirche bis zum Bersten gefüllt, weil so viele Angehörige, Verwandte, Gäste und Menschen aus der Kirchengemeinde die Konfirmanden der beiden  Gruppen an ihrem großen Tag im Festgottesdienst begleiteten. Markus Asböck am Keyboard und Bettina Moosmeier als Sängerin und Interpretin vier moderner Pop-Songs haben beide Gottesdienste musikalisch mitgestaltet.



Bereits am Vorabend war die Kirche mit den Konfirmanden und ihren Familien schier überfüllt, als man gemeinsam die Beichte abgelegt und das Abendmahl miteinander gefeiert hat. Pfarrer Pickel fand dabei lobende Worte für die große Konfirmandengruppe, die auf zwei Freizeiten und an insgesamt neun Konfirmandentagen vieles gemeinsam erlebt und gelernt hat. Begleitet wurden sie von den zahlreichen Konfirmandenhelfern, meist Konfirmanden aus den Vorjahren, ihren Eltern und ehrenamtlichen Erwachsenen aus der Gemeinde. Unsere neue Jugend-Band "One Way" hatte in diesem feierlichen Rahmen ihren ersten Auftritt.


"Wir sind so richtig zusammengewachsen", sagten einige aus der Gruppe, als ihnen klar wurde, dass diese besondere Zeit jetzt zu Ende geht. "Dass es jetzt ein Ende hat", hofft der Geistliche allerdings nicht, sondern sieht Hoffnungszeichen, dass die Jugendlichen beieinander bleiben und ihren Platz in den Gottesdiensten und zahlreichen Angeboten der Kirchengemeinde finden werden. Eine neue Jugendgruppe hat sich jedenfalls schon formiert und außerdem, so die Ankündigung, wird es im Oktober ein so genanntes "Jesushouse" im  Jugendhaus der evangelischen Gemeinde am Franziskanerplatz  geben. Was sich dahinter verbirgt, bleibt noch ein kleines Geheimnis. Nur so viel ist sicher: man wird sich an fünf Abenden hintereinander mit Jugendlichen treffen können. Gute Musik, Unterhaltung, eine erfrischende Botschaft und viel Spaß werden dazu gehören.




Berg-Gottesdienst / Ausflug:

Ein ganzer Bus voller Menschen aus unserer Gemeinde war am 13. Juni Richtung Kufstein zur Kala-Alm aufgebrochen, um dort einen Berggottesdienst zu feiern und miteinander einen Tag in den Bergen zu verbringen.  Nach einem steilen Aufstieg erlebte die  Gruppe einen beeindruckenden Gottesdienst in schönsten aller Räume, die Gott geschaffen hat, nämlich unter freiem Himmel. Der Posaunenchor hat den Gottesdienst musikalisch begleitet. Dank des freundlichen Entgegenkommens des Hüttenwirtes mussten die Bläser allerdings die schweren Instrumente samt Tuba nicht selbst den Berg hinauf schleppen. Sie wurden hinauf und auch wieder hinab zum Busparkplatz gebracht. Der Gottesdienst auf der Kala-Alm war für einige allerdings nur eine Zwischenstation, denn anschließend ging es noch einmal ca. eine Stunde steil Bergauf zum Pendling und dem Kufstein-Haus. Leider war die Aussicht von Wolken verhangen, aus denen es am Nachmittag dann auch noch kräftig regnete und gewitterte. Trotzdem waren alle dankbar, dass die Witterung nicht mehr so schwül-heiß wie in den Tagen zuvor war, sondern angenehm kühl. Da war auch der Regenschauer eher ein Abenteuer als eine Einschränkung. Auf der Heimfahrt war man sich schnell einig, dass man gerne wieder einmal zur mobilen Gemeinde werden und in Gottes wunderbarer Natur Gottesdienst feiern möchte – der Weg muss ja nicht gleich ganz so steil sein!









Fußballfest und Sommerfest:

Trotz des WM-Viertelfinalspiels Deutschland gegen Argentinien lud die evangelische Kirchengemeinde mutig zum Sommerfest rund um die Kirche am Franziskanerplatz ein. Und tatsächlich sind bereits um 15 Uhr schon etliche Besucher eingetroffen, vielleicht ahnend, dass man auch dort dem Fußball-Event folgen und ganz nebenbei noch köstlichen Eiskaffee und eine reiche Auswahl an Kuchen genießen kann. Somit sind nicht nur die Fußballfans ganz und gar auf ihre Kosten gekommen.

Eröffnet wurde das Sommerfest bei hochsommerlichen Temperaturen mit den Klängen des Posaunenchores. Zeitgleich und während des gesamten Festes bis in die späten Abendstunden hinein hatte die Kirchengemeinde einen beeindruckend umfangreichen Flohmarkt organisiert. Der gesamte Erlös des Festes soll der Renovierung der Kirche, die demnächst eingerüstet wird, zugute kommen. Tatsächlich hielten sich die Besucher beim Kauf der Flohmarktware nicht zurück. Zuvor schon hatten zahlreiche Menschen ihre Schätze vom Dachboden, aus dem Keller und dem Schuppen, aus den Wohnzimmern und Küchen geholt und im Gemeindezentrum angeliefert, so dass über alte Uhren, Bücher, Haushaltsgeräte, Radios und antike Accessoires alles dabei war, was das Herz begehrte.

Die Jugendlichen der Gemeinde kümmerten sich um die Nachmittägliche Bewirtung und für den Abend wurde ein reichhaltiges Buffet zusammengestellt. 
War das Fußballspiel der eine Höhepunkt, so kam mit einem der ersten Auftritte der neu formierten Jugend-Band, die sich den Namen "One Way" (ein Weg) zugelegt hat, ein weiterer Höhepunkt dazu. Begeistert und mit viel Applaus quittierten die inzwischen zahlreich anwesenden Besucher die musikalisch hervorragende Leistung der sechs jungen Musiker.

Die rund 200 Gäste, die sich den ganzen Tag über am Gemeindezentrum begegneten und bei idealem Biergartenwetter bis spät in den Abend ausharrten, hatten nicht nur wegen des gewonnenen Fußballspiel beste Laune. Passend zum derzeit alles dominierenden Fußball konnte schließlich einer der Original FiFa WM-Bälle versteigert werden. Gestiftet wurde dieser von einem ortsansässigen Baumarkt, so dass auch hier der Reinerlös der Renovierungsmaßnahme zufließt.

Insgesamt brachte das Fest einen Erlös von knapp 2000.- EUR. Pfarrer Jochen Pickel freut sich zusammen mit allen Verantwortlichen über diesen großen Erfolg. "Nicht nur des Geldes wegen, das wir dringend und gut brauchen können, sondern vor allem, weil sich gezeigt hat, dass man in der Kirchengemeinde zusammen hält, gerne zusammen kommt und eine wunderbare Gemeinschaftsleistung - die nicht nur beim Fußball zum Erfolg führt - dieses wunderbare Fest ermöglicht hat", freue er sich außerordentlich. Er sei Stolz auf "seine Schäfchen".

Am darauf folgenden Sonntag wurde dann mit den Jugendlichen und der Band dankbar und fröhlich Gottesdienst gefeiert, so dass das Fest einen würdigen Abschluss fand. Bis dahin hatten viele fleißige Hände dafür gesorgt, dass wieder alles aufgeräumt war.





Gottesdienst im Grünen:

Die evangelischen Kirchengemeinden im Rottal haben wieder zum Gottesdienst im Grünen eingeladen. Man traf sich auf dem Reiterhof in  Buch bei Rimbach, die Kirchengemeinde Gangkofen die Örtlichkeiten vorbereitet hatte.






Der Kapitän (Pfr. J. Pickel) lud ein, das Traumschiff Kirche zu besteigen. Doch dabei musste man feststellen, dass es auf so einem Traumschiff auch "stürmisch" zugehen kann. Die Jugendlichen aus Eggenfelden stellten in vier  kurzen Szenen dar, was man in der Kirche auch alles erleben kann: Enttäuschung, wenn nicht der Pfarrer zum Besuch erscheint; Menschen die austreten, weil es ihnen zu teuer wird; Pfarrer, die den Strickkreis nicht gründen wollen; Gottesdienstbesucher die wieder gehen, wenn ihr Stammplatz besetzt ist.





Der 1. Offizier auf dem Traumschiff Kirche (Pfrin S. Kastner) hat in einer Ansprache dann versucht, die Wogen wieder zu glätten und aufgezeigt, warum sich die Lebensreise mit der Kirche doch lohnt. Die Stillung des Sturmes wurde durch die Bläser der Posaunenchöre aus Simbach und Eggenfelden akustisch untermalt. Bezirkschorleiter KMD J. Wisgalla hat dazu eigens Stücke komponiert. Blitz und Donner kamen dann durch zwei Schlagzeuge hinzu. Auch der Eggenfeldener Kirchenchor hat musikalisch zum Gelingen des Gottesdienstes beigetragen, an den sich ein gemeinsames Mittagessen und Kaffeetrinken anschloss. Für die Kinder war ein kleiner Spieleparcour und eine Hüpfburg aufgebaut. Bei kühler, aber Gott sei Dank trockener Witterung kamen zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus den verschiedenen Gemeinden teilweise bis zu 40 Kilometer angefahren.



Gottesdienst von und mit der Jugendgruppe:

Die Jugendgruppe, die sich seit einiger Zeit regelmäßig trifft, hat einen Gottesdienst für die Gemeinde zum Thema "Glaube - was bringt's?" vorbereitet und die Gemeinde am Sonntag Vormittag begeistert. Selbst erstellte Video-Präsentationen, ein kurzes Theaterstück, das auf da Thema hinführte und die Jugendband "OneWay" kamen zum Einsatz und zeigten der Gemeinde, welch gute Gründe es gibt, seinen Glauben zu leben und zu vertiefen. 



Eindrücke von der "Nacht der Jugend" im Jugendhaus:

Die Jugendgruppe übernachtet spontan mit Freunden im Jugendhaus und hatte eine Menge Spaß - zum Beispiel "Mitternachts-Eisessen"...






Feste im letzten Quartal 2010:

 

Anfang Oktober haben wir miteinander das Erntedankfest vor einem wieder einmal herrlich und reichlich geschmückten Altar gefeiert. Die anschließende Erntegaben-Versteigerung erbrachte das Rekordergebnis von knapp 800 Euro. Vielen Dank für das großartige Engagement!

Der Abschied von Pfarrerin Angelika Bach aus dem hauptamtlichen Dienst in der Gemeinde stand ebenfalls im Oktober auf dem Programm. Zum festlichen Verabschiedungsgottesdienst kam eigens Dekanin Dr. Weise aus Passau dazu, um Angelika Bach auf dem weiteren Weg Gottes Segen zuzusprechen. Sie erwartet in Kürze ihr zweites Kind und möchte danach zwar den Schuldienst an der Realschule in Eggenfelden weiter versehen, allerdings nicht mehr hauptamtlich in der Gemeinde mitarbeiten, sondern sich jetzt verstärkt um ihre wachsende Familie kümmern. Wir als Kirchengemeinde wünschen ihr dafür auch alles erdenklich Gute und Gottes reichen Segen. Unser Vertrauensmann des Kirchenvorstande, Günther Schindler, hat ihr im Namen aller zum Dank und als Erinnerung für Ihren engagierten Dienst ein von Herrn Erdmann handgefertigtes Schreib-Set überreicht.

Auf den Fuß folgte der traditionell einmal im Jahr stattfindende Brasilien-Gottesdienst, der in bewährter Weise vom Arbeitskreis Albergue vorbereitet und durchgeführt wird. In diesem Jahr wurde der Gottesdienst vom Chor „Allegria“ mitgestaltet und es konnte sogar, dank der vielfältigen Beziehungen und Freundschaften der Familie Schindler nach Brasilien, ein Gast aus Brasilien selbst begrüßt werden. Dass Partnerschaft auf Gegenseitigkeit beruht konnte die Gemeinde übrigens in diesem Jahr eindrücklich erleben, denn aus Brasilien erreichte uns eine Spende in Höhe von 500.- EUR für die Renovierung.

Mit dem herbstlichen Weinfest und dem  Gottesdienst am Reformationsfest setzte sich der Reigen der Feste fort. Der Posaunenchor war diesmal mit von der Partie und übernahm die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes. Immerhin konnten durch den Chorobmann Wolfgang Gerstenberger gleich fünf neue Bläserinnen und Bläser in den Chor aufgenommen werden.

 

 

Und gerade erst zu Ende gegangen ist der Kinder-Bibel-Tag am Vormittag des Buß- und Bettags, zu dem die Kinder aus der Grundschule eingeladen waren und zahlreich gekommen sind. Eltern müssen zur Arbeit aber die Kinder haben schulfrei. Um das Problem zu lösen, ist das Angebot der Kirchengemeinde da. Susanne Pickel, Sandra Asböck, Sabine Grotjahn, Anita Kreibich, Kirsten Dietrich, Astrid Siegert, Franziska Höfflinger und Lisa Helbig haben die rund dreißig Kinder betreut und versorgt und ihnen die Geschichte von Hanna, der Mutter Samuels aus dem Alten Testament nahe gebracht. „Du kannst Gott alles erzählen, auch und gerade von deinen „Tränen“. Am Ende hatten die Kinder ein Kissen mit individuellen Verzierungen selbst gemacht, das sie an die Geschichte der weinenden Hanna erinnern kann, die ihre Sorgen Gott erzählt hat und durch Gottes Hilfe wieder zum Lachen kam.

Zum Weihnachtsfest 2010 fand schließlich wieder stimmungsvoll bei Kälte und Schneefall unter Mitwirkung des Posaunenchores - dem allerdings zeitweilig die Instrumente einfroren - die Waldweihnacht an der Bürgerwald-Kapelle statt.

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